Gespräch im Heiligen Geist

Eine neue Weise des Redens, Hörens und Handelns

Die Weltsynode hat bereits nach kurzer Zeit eine besondere Frucht hervorgebracht: eine neue Weise, miteinander zu sprechen: das Gespräch im Geist, auch spiritueller oder synodaler Dialog genannt.

Wenn es um wirklich bedeutsame Fragen des kirchlichen Lebens geht, hilft es, dem Heiligen Geist bewusst Raum zu geben – nicht nur geistlich, sondern auch methodisch. Die Synodenversammlungen haben diese Form des Dialogs eingeübt und als großen Gewinn für das gemeinsame Hören und Entscheiden in der Kirche erfahren.

Papst Franziskus und die Versammlung der Synodalen empfehlen diese Weise des Austauschs ausdrücklich: als zukunftsweisende Form, wie Kirche sprechen, unterscheiden und handeln kann – im Geist der Geschwisterlichkeit und der gemeinsamen Verantwortung.

Der spirituelle Dialog ist eine strukturierte Gesprächsform, bei der das Hören im Mittelpunkt steht: das aufmerksame Hören aufeinander – und dadurch das gemeinsame Hören auf Gott.

Er eignet sich besonders für Themen, die eine ganze Gruppe betreffen, oder wenn jemand in einer wichtigen Entscheidung Rat sucht. Das Anliegen wird vorgestellt, mögliche Wege werden bedacht, und daraus entsteht eine gemeinsame Fragestellung

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